Sonntag, 29. Juni 2014

Abucher mit Happy End

Das erste, was an diesem schon drittletzten Blogtag, Nennenswerte zu berichten ist, ist unser Besuch eines Sportoutlet’s an der Idrefjellstrasse. Jedes Jahr sind wir daran vorbei gefahren. Flavio und Anette waren auch da und hatten von den günstigen Skidresses geschwärmt. Skidress haben wir in meiner Gösse keinen gefunden, aber mit meinem neuen Flauschioverall sorgte ich doch für den Farbtupfer am Storanälven an diesem wiederum eher tristen Tag.


Das war am ersten Fotohalt auf der Fahrt zur Fjellkapelle. Ich hatte schon bald zu warm und bat um Tenueerleichterung. So warm ist der.
Diese Gelegenheit nutze ich sofort aus, um mit Papa vom Ufer weg ein paar Rolling Stones zu machen. Ich hätte nämlich striktes Nasschoverbot. Schwieriges Wort, gäll.

Währenddessen hielt Mama Ausschau nach der Jungschar dieses Läufervogels. Kein einfaches Unterfangen, wenn der Altvogel auf den Steinen schon so gut getarnt ist.


Ein sicherer Wert auf dieser Strecke ist das Futterhäuschen in Foskros. Ein Wald-Mittagstisch, an dem jeder herzlichst willkommen ist. Ob Herr Gimpel

oder Frau Eichhörnchen. Keck springt vom Garten ins Futterhäuschen und schnell zurück in sein Versteck. 






Auf der Weiterfahrt kreuzten wir vereinzelt kleinere Gruppen von Rentieren.

In der Hove Fjellkappelle zündeten wir unsere obligaten Kerzen an. Mama hat gesagt 3 Stück, weil ich 3 Jahr alt bin.


Die Fahrt schien heute endlos…..

Im Gegensatz zu uns, trafen wir noch eine Möve, die wohl immer noch nach dem Grund ihrer Reise nach Lappland sucht.


So waren wir froh doch kurz zurück vor Idre dieses Rentier mit dem schönen Geweih direkt an der Strasse zu sehen. Der war ganz nahe auf meiner Seite. Das war cool!

Nach einer späten Siesta ging‘s nochmals auf den Abucher.  Wir nahmen wieder einmal jede Quer- und jede Seitenstrassen. Ausser einem vereinzelten Rentier

und einer Mini-Abendstimmung, welche Papa eingefangen hatte, meinten wir schon mit leeren Händen nach Hause zu kommen.

Das Finale läutete dann aber ein Hasenpäärli ein. Auch die modernste Technik muss sich oftmals im dichten Unterholz geschlagen geben. Stimmungsmässig find ich dieses Foto dennoch toll.

Und zu Letzt noch dies …… auf der Rückfahrt, auf der grossen Strass von Grövelsjön nach Idre, ich war gerade mit Oma am Telefonieren und vom Hasen zu erzählen, stieg Mama ganz fest in die Eisen. Und das zu Recht. Eine Elchmama machte sich mit ihrem jährigen Nachwuchs gerade auf zu einer weiteren Lektion in Verkehrserziehung.






Lüege, losu, löife……




Was für eine tolle Begegnung und das so kurz vor dem Camping. Danke Mama. You never give up!

1 Kommentar:

  1. Super Blog müessi säge. D'Oma und wier vermisse eiw sehr und chenne gar nimme warto bis iher heim chemet. Dr Jonas und ich hei währund eiwe Ferie ds Elena ersetzt und hei der Oma Gsellschaft gleischtot.

    Grüessjini Lea, Oma und Co.

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