Freitag, 27. Juni 2014

Ein erster richtiger Regentag

So wie die heute Morgen noch tief schlafen, hatten die gestern sicher wieder Nachtschicht. Mama hat noch etwas von schlechtem Empfang im Häuschen gesagt, die haben doch nicht etwa bis nach Mitternacht bei 6 C Aussentemperatur auf dem Läubli Blogg…...
……kein Wunder kriechen die erst später aus den Federn. Aber heute ist ja ein Tag zum Schlafen. Das Wetter hat jetzt definitiv umgeschlagen. Eine nasskalte Angelegenheit ist das heute. So machen wir heute einen Wellness Tag und jeder geniesst eine warme Dusche.
Es sieht ganz nach Hüslitag aus. So wird gelesen, Wäsche gemacht und ich widme mich der Quadratur des Kreisels. Oder sind es vielleicht Wettermodelberechnungen?

Nach dem Mittagessen gehen wir dennoch kurz auf eine Rundfahrt. Mama muss noch Pinsel für das zukünftige Steinmannli kaufen. Da es heute BBQ bei Peter und Silvia gibt, bleibt nicht mehr allzu viel Zeit.
Auf unserer Rundfahrtstrecke wollen wir einen Stein suchen, den wir dann wiederum beschriften und am Nipfjället als Grundstein fürs Mannli benutzen werden. Bei der Suche treffen wir zuerst auf eine alte Bekannte. Diese treue Seele ist ja sicher auch froh, wenn hier in dieser einsamen Gegend ab und zu jemand vorbeischaut.


Diesmal hat sie uns aber zuerst gesehen.

So etwa in der Hälfte ist ein spezieller Platz angeschrieben. Heute wollen wir die Gelegenheit nutzen und dort nachschauen, was es genau ist. Hinter einer Kuppe gelangen wir zu einem See, dessen Ausfluss wir schon oft passiert hatten. Mama zeigte sich dabei als unerschrockene Schofföse. Mit Papa laufe ich noch kurz in den Wald und wir kommen zu einem roten Bänkli mit wunderbarer Sicht über den See. Nur leider ist heute das Wetter halt schon ein bisschen trübe.

Am selben Punkt beobachtet Papa einen Flussuferläufer, der seine Jungen füttert. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir nicht das letzte Mal hier gewesen sind.




Immer wieder schön finde ich übrigens Mama’s Fotos von den Schwänen. Sie hat extra so lange gewartet bis auch ich sie vorüberziehen sah.


Ein Near Missing erlebte dann noch unser Vogelfänger Papa. Mama riss vorgängig einen regelrechten Notstopp, konnte aber aus ihrer Position nichts ausrichten. So stieg Papa aus und dem fiel, nach kurzer Verfolgung, diese Auerhenne buchstäblich vor die Füsse – ich weiss nicht wer hier mehr erschrocken ist…



Nach dem BBQ gab es vor dem Schlafen gehen noch ein Dessert. Ein Tam Tam in Ehren kann mir niemand verwehren. Gute Nacht ihr Lieben…

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