Dienstag, 24. Juni 2014

Felsritzungen und Nordic Kids

Am Morgen machte Mama noch die Büroordonanz. Auch das muss sein. Abfahrt ist etwas nach 11. Uhr. Heute haben wir mit Bekannten Rendez-vous in der Umgebung von Östersund. Den Treffpunkt vereinbaren wir in Glösa, der Ort mit den Felsritzungen von Elchen und/oder Rentieren die mehr als 4000 Jahre alt sind.
Bis dort fuhren wir recht zügig. Grosse Highlights blieben aus, ausser natürlich, dass wir in Schweden unterwegs sind und so liegt ein See


oder schönes Waldstück immer am Weg und es gibt auch auf solchen Etappen genug zu sehen.
In Glösa waren wir dann alleine.  Die Familie Bodenmann meldete uns, sie seien mit Verspätung vom Ristafallet zurückgekommen und gingen direkt auf den Camping. So machen wir 3 uns halt alleine auf Entdeckungstour.

An einem abgelegenen Bächli


finden wir dann die grosse Steinplatte, wo die Ritzungen drauf sind. Papa wusste, dass es der Ort ist mit der grössten Ansammlung von Elchen od. Rentieren auf einer Stelle.






So haben wir diese Ferien doch noch etwas Kulturelles erlebt, das nicht nur schön ist, sondern auch bildet.
Auf der Heimfahrt nach Orviken, unser Etappenziel ist der Moose Garden, fahren wir über Fröson. Eigentlich gibt es hier keinen Tag, an dem man nichts Spezielles zu Gesicht bekommt. Heute ist es ein Kibitz auf einem Acker gleich an der Strasse.


Wie der Zufall es will,l fuhren wir an dem Camping vorbei, wo unsere Walliser Familie gerade am installieren ist. So kommt es dennoch zu einem spontanen Hengert.

In der Natur gibt es Dinge, die sind dem Sonnenlauf entsprechend oder fast so genau wie eine Schweizer Uhr:  Wir sind ca. eine Woche früher unterwegs als 2013. Kurz vor Orviken gibt es ein frisch eingesätes Feld… Die Gänse von Nils sind auch ca. eine Woche früher unterwegs als 2013!



Beim Moose Garden angekommen werden wir vom Juniorchef herzlichst begrüsst. Er lädt uns spontan ein, noch der Abendfütterung der Elchjungen beizuwohnen. 4 Kleine Elchbabys werden mit dem Schoppen aufgezogen. Alle 4 Stunden bekommen die ihre Ration, da bin ich mit einer Flasche pro Nacht ja durchaus pflegeleicht.





Weil wir hier schlafen, können wir dann schon am Abend ein erstes Mal zu den Grossen auch ins Gehege gehen.


Mein Respekt schwindet bald und für Mama und Papa bin ich zuletzt fast zu mutig. Aber am Horu gschreckt han ich nu de schon o..!



Beim Zurücklaufen kamen nochmals die Babys hallo sagen.





Vor lauter Freude machte ich einen Freudentanz


und mit Papa schlugen wir einen Purzelbaum in der Abendsonne 


– Apropos Abendsonne – der Sonnenuntergang war wieder mal superschön gewesen, nur hat ihn Papa fast verpasst.


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