Dienstag, 24. Juni 2014

Was für ein Morgen!

Klar hat sich gestern alles aufgeklart. Aber die nahende Front versprach ja auch nicht gerade Gutes. Aber dieser Morgen geht bestimmt in die Geschichtsbücher ein. Unten blau vom Fjord, oben blau vom Himmel und die Sonne strahlte in der Mitte um die Wette mit unseren Gesichtern. Und glaubt mir liebe Blogleser,  ein Frühstück auf der Terrasse nur im Faserpelz – halt es war wirklich warm – das war heute einfach nur ganz grosses Kino.


Vor der Abfahrt machte Papa noch ein Foto vom Fjord am Morgen danach…





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dann fuhren wir ab. Das sind die Tage, wo man sich nicht fragen muss, warum brauchen die für 28km ca. 2 Stunden.
Natürlich. Zuerst erspähte Mama einen Adler, der sich aber bald wieder rar machte,


dann waren Papa und ich der Nordsee noch unseren Zehentaucher schuldig.


Ich glaube, das könnte man dem Guinessbuch der Rekorde anmelden. 2 Meere innert 4 Tagen und das mit 3 Jahren. Aber kalt war das schon, seit dem Abschmelzen des Packeises chasch hie das mit däm Bikini vergässe…




Kurz darauf sahen wir noch einen möwenartigen Vogel mit orange/rotem Schnabel.




Ich hab unterwegs im Vogelbuch noch nachgeschaut, aber nichts dergleichen gefunden, muss wahrscheinlich auch auf der Durchreise sein. Aber super war, dass er zwei Kleine  bei sich hatte.

Nach der Mittagspause, eine eher zügige Angelegenheit,




ging‘s fast wie mit dem D-Zug bis nach Storuman. Nach Mo i Rana war nochmals ein Passübergang und dann waren wir wieder auf schwedischem Hoheitsgebiet. Bis zur Ankunft gab es die eine oder andere kurze Pause.




Jede war dann für Mama und Papa auch nicht gerade freiwillig. Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr ist meistens die Zeit, wo mir die ewige Fahrerei dann endgültig auf den Keks geht. Aber verzeiht mir diese eine Stunde, den Rest von der Fahrt bin ich sonst wirklich brav, gäll numu…

Bin ich dann erst mal ausgestiegen und alles ist im neuen Logis eingeräumt, machen Papa und ich meistens eine Erkundungstour auf dem Campingplatz. Während Papa einem gelben Vogel nachjagdte versuchte ich mich in einer alten Wikingerdisziplin Brettstossen.





Mein Geburtstagsmenu war übrigens geräucherter Fisch, warm zubereitet mit Kartoffel und einem Schokoladengeburtstagskuchen zum Dessert. 

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