Donnerstag, 26. Juni 2014

Willkommen in Idre

Heute ist unser erster Tag in Idre. Wenn man so kein Programm hat, wird der Tag viel gemütlicher angegangen. Nach dem Frühstück spielte ich mit den Bodenmann Kids mal im Sandkasten, auf dem Trampolin und später untersuchten wir Mücken in unseren Lupenbecher.
Um 13.00 Uhr fuhren wir ab. Es ist schon fast Tradition, dass wir am ersten Tag zum Nipfjället fahren. Und das war auch dieses Jahr nicht anders und sowieso wieder einmal der Hammer.
Schon kurz nach dem Troll sahen wir die ersten Rentiere.





Prompt als ich natürlich meinen Powernapping im Auto machte. Aber für sowas darf man mich jederzeit wecken.
Zuoberst angekommen war natürlich die zentrale Frage: stehen unsere Steinmannlini, Ausgabe 2012 und der Südturm 2013 noch? Und tatsächlich. Unverändert wachen sie über das Nipfjället  und haben dem nordischen Winter getrotzt. Sogar der Text ist noch tip top leserlich.



Und nun waren sie da. Eine grosse Herde Rentiere weideten rund um den Parkplatz. Mal hier und mal da. So zogen sie ganz nahe an uns vorbei. Es ist einfach immer wieder schön hier oben.






Papa hat auch heute wieder von Mama eine Aufgabe gekriegt. Mit ihren Sperberaugen hat sie sich zwei Vögelchen zur Beute gemacht.


Papa hat dann am Abend oder am Tag darauf die spannende Aufgabe ihn zu bestimmen. Der Gelbe vom Storuman war übrigens eine  Schafstelze. Für die folgenden zwei warten wir mal gespannt auf die Lösung.
Aber vergesst nie, das Kleine zu betrachten. Es ist nichts selbstverständlich. Mal sind Mornell- und Goldregenpfeifer da, dann sind es grossartige Begegnungen mit Elchen, aber Ferien in Schweden ist auch, sich für eine Hummel Zeit zu nehmen und ihr hier einen Platz zu geben.

Wir waren etwas früher zurück auf dem Campingplatz. Das war eine gut investierte Stunde: Wir legten uns alle 3 mal kurz aufs Ohr.
Als auch die Familie Bodenmann zurück war folgte der 2. Akt. Seit Östersund ist das Wort Fischen in aller Munde. Was liegt da näher als der kleine See vom Camping. Nach einem Crashkurs im Lachsforellen fischen von Peter für Peter gingen wir frohen Mutes und Zuversicht zum Seelein. Ich glaube Papa hat im Geheimen gehofft, dass wir keinen fangen… Doch dann hallte ein riesen Geschrei durch Schwedens Wälder: Netz, Netz, Netz als an der Angel von Fabian die erste Forelle angebissen hatte. So ging‘s der Reihe nach. Jeder durfte sein Anglerglück versuchen auch ich.

Nach Papa

hatte auch unsere super Mama Erfolg.  Schaut wie der an der Angel zappelte.


Nach uns gestern, waren Bodenmann’s heute die Gastgeber in unserem Familien-Promis Dinner. Gekonnt wurde unser Fang in Alufolie eingewickelt und ab in den Ofen.

Noch mussten wir uns mit etwas Geduld üben, umso besser war dann das Nachtessen. Für das Essen, das Ambiente und die Einrichtung geben wir den Bodenmann’s eine glatte 10!

Den Kaffee und den Nachtisch gab es dann in der Björn-Stuga. Ich schlief schon längst, als der Abusitz gegen 02.00 Uhr aufgelöst wurde.
God nat Idre…
Ach ja noch eins, ich habe heute schon mal angefangen mit der Ausgabe 2014...

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