Montag, 30. Juni 2014

Vom Wetter lassen wir uns nicht unterkriegen

Mama und Papa hätten für heute Morgen eigentlich die Absicht gehabt eine Early Bird Tour in unserem Tagesprogramm anzubieten. Der Wecker läutete wie abgemacht um 5 Uhr in der Früh. Genau in dieser Stunde begoss Petrus erneut die Wälder von Idre. Das OK entschied nach einem kurzen Ständerat auf dem Läubli gegen die Abfahrt dafür zugunsten von ein paar Zusatzstunden Schlaf.
So startete das reguläre Tagesprogramm zu gewohnter Zeit.  Mit Papa zusammen gingen wir gut eingepackt die roten Steine waschen. Die wollen wir dann später noch bemalen.

Wenn Frau schon mal im Regendress steckt, kann man auch schon mal eine Freizeitaktivität draussen unternehmen. Es ist ja zum Glück nicht gerade Dauerregen.

Nach dem üblichen Besuch im Souveniershop bei der „Tessinerin“ wollten wir doch mal nachschauen, wie unser Njpfjället bei nicht gerade optimalen Bedingungen aussieht.
On the top zeigte der Tacho eine aktuelle Aussentemperatur von knappen 3 Grad an.
Mamas Fotos zum Seitenfenster raus sagen mehr als tausend Worte …… Ja das auf der Krete ist Schnee. Papa meint, die Schweden kennen sicher noch ein paar Eisheilige mehr, die wir noch nicht kennen.


Wir wissen nicht so genau, ob das der erste oder letzte Sommerzugvogel ist hier oben. Aber dem scheint das Wetter egal zu sein, denn er geht emsig seiner Tätigkeit nach.



Vom Wetter unerschrocken steht er da. Unser lieber Troll. Hätten wir einen warmen Lutz mit uns gehabt, er hätte sich sicher daran gefreut. Eine herzhafte Umarmung wärmte ihn aber sich genau so viel.


Dann musste ich Papa unbedingt noch etwas zeigen.  Da ist ein grosser Stein, wenn der nass ist, kann ich ihn prima als Rutschbahn benutzen.



Am Nachmittag malten wir dann mein Njpfjälletsteinmannlistein an. Ein bisschen musste mir Papa noch helfen. Das wird sicher der rechte Fuss vom Steinmannli.



Am Abend ging‘s wieder auf eine Runde.

Papa wünscht sich eine neue Stecke, etwas weiter Richtung Gravelsjön als normal. Das war wirklich wieder einmal abenteuerlich. Wir erwarteten jederzeit die Norwegische Grenze.

Am Ende wurde die Fahrt mit einem idyllischen Plätzli belohnt. Das nächste Mal kommen wir hier bei schönem Wetter, das wird sich sicher lohnen.


Auf dieser Fahrt haben wir eine Auerhennen Glucke getroffen. Wir waren dummerweise genau zwischen den Jungen und der Alten. So wollten wir sie nicht länger stören und liessen sie in Ruhe.


Wieder in unserem Häuschen angekommen, ging’s direkt ab ins Bett… Ich war wirklich auf dem Nuggi.


PS: Wäre Frau Augusta Müller dieses Jahr auch wieder mit von der Partie gewesen, könnte ich es sicher schon bald einmal mit Herrn Kilchsberger aufnehmen, doch diese verzichtete dieses Jahr freiwillig...

PPS: Unter Peter Blatter haben wir nun ein Jahr später die Gewissheit, dass sich die Schweizer Frauen für die WM qualifiziert haben, die Schwedischen Männer hingegen nicht...

Sonntag, 29. Juni 2014

Abucher mit Happy End

Das erste, was an diesem schon drittletzten Blogtag, Nennenswerte zu berichten ist, ist unser Besuch eines Sportoutlet’s an der Idrefjellstrasse. Jedes Jahr sind wir daran vorbei gefahren. Flavio und Anette waren auch da und hatten von den günstigen Skidresses geschwärmt. Skidress haben wir in meiner Gösse keinen gefunden, aber mit meinem neuen Flauschioverall sorgte ich doch für den Farbtupfer am Storanälven an diesem wiederum eher tristen Tag.


Das war am ersten Fotohalt auf der Fahrt zur Fjellkapelle. Ich hatte schon bald zu warm und bat um Tenueerleichterung. So warm ist der.
Diese Gelegenheit nutze ich sofort aus, um mit Papa vom Ufer weg ein paar Rolling Stones zu machen. Ich hätte nämlich striktes Nasschoverbot. Schwieriges Wort, gäll.

Währenddessen hielt Mama Ausschau nach der Jungschar dieses Läufervogels. Kein einfaches Unterfangen, wenn der Altvogel auf den Steinen schon so gut getarnt ist.


Ein sicherer Wert auf dieser Strecke ist das Futterhäuschen in Foskros. Ein Wald-Mittagstisch, an dem jeder herzlichst willkommen ist. Ob Herr Gimpel

oder Frau Eichhörnchen. Keck springt vom Garten ins Futterhäuschen und schnell zurück in sein Versteck. 






Auf der Weiterfahrt kreuzten wir vereinzelt kleinere Gruppen von Rentieren.

In der Hove Fjellkappelle zündeten wir unsere obligaten Kerzen an. Mama hat gesagt 3 Stück, weil ich 3 Jahr alt bin.


Die Fahrt schien heute endlos…..

Im Gegensatz zu uns, trafen wir noch eine Möve, die wohl immer noch nach dem Grund ihrer Reise nach Lappland sucht.


So waren wir froh doch kurz zurück vor Idre dieses Rentier mit dem schönen Geweih direkt an der Strasse zu sehen. Der war ganz nahe auf meiner Seite. Das war cool!

Nach einer späten Siesta ging‘s nochmals auf den Abucher.  Wir nahmen wieder einmal jede Quer- und jede Seitenstrassen. Ausser einem vereinzelten Rentier

und einer Mini-Abendstimmung, welche Papa eingefangen hatte, meinten wir schon mit leeren Händen nach Hause zu kommen.

Das Finale läutete dann aber ein Hasenpäärli ein. Auch die modernste Technik muss sich oftmals im dichten Unterholz geschlagen geben. Stimmungsmässig find ich dieses Foto dennoch toll.

Und zu Letzt noch dies …… auf der Rückfahrt, auf der grossen Strass von Grövelsjön nach Idre, ich war gerade mit Oma am Telefonieren und vom Hasen zu erzählen, stieg Mama ganz fest in die Eisen. Und das zu Recht. Eine Elchmama machte sich mit ihrem jährigen Nachwuchs gerade auf zu einer weiteren Lektion in Verkehrserziehung.






Lüege, losu, löife……




Was für eine tolle Begegnung und das so kurz vor dem Camping. Danke Mama. You never give up!