Heute Morgen hat es geklappt. Das Wetter war etwas besser und wir alle rechtzeitig fit für einen Early Bird. Kurz vor 06.00 Uhr sind wir auf der Hauptstrasse nach Rorös bis nach Storbosjön gefahren um unsere Wohnzimmerstrecke von Westen her in Angriff zu nehmen.
Kaum abgebogen sah Mama einen, eventuell sogar zwei Elche im Wald verschwinden. Auch Papas Nachforschung ergaben kein zählbares Resultat. Schreiben wir der Mama dennoch eine 1 auf ihr Konto, so quasi als Bonus, hat doch sie uns eigentlich über die 14 Tage mit fast allen Elchbegegnungen beglücken können. OK, die im Elchpark haben Papa und ich selber gefunden.
Auch das letzte Rendez-vous geht auf ihr Konto. Bei einer Querstrasse entschied zwar Papa auf Fahren, entdeckt hat ihn aber wieder Mama.
Lange hat er uns angeschaut, die Ohren gespitzt oder eben eher gedreht wie der Uhu den Kopf, und sich dann im Namen ihrer Artgenossinnen für dieses Jahr verabschiedet. Tschüss Elchini bis zum nächsten Jahr.
2 Kraniche waren zu guter Letzt noch diejenigen, welche sich an diesem Morgen die Ehre gaben.
Am Nachmittag war dann traditionell das Steinmannli auf dem Programm. Nach 2 Ausführungen die unverändert auf dem Nipfjället wache halten, kann man schon von Tradition reden.
Der Abstecher auf der Hinfahrt zum Burusjön
war dann noch gekrönt worden durch eine Begegnung mit einer schwedischen lokalen Schwimmschule. Kein einfaches Unterfangen eine solche Rasselbande auf dem Wasser zu bändigen und zu kontrollieren.
Auf dem Nipfjället wurde dann noch gearbeitet. Zuerst mussten die passenden Steine zusammen getragen werden. Jeder seiner Grösse entsprechend. Papa die ganz grossen und ich die eher etwas kleineren.
Eigentlich hätte ich dem Papa bei seinem „Ture“ helfen sollen,
aber der Eifer hat dann mich selber so gepackt, dass ich kurzerhand selber mein eigenes Steinmannli aufgebaut habe.
Stattlich stehen sie nun da neben den alten aus den Jahren 2012 und 2013. Selbst mein kleines, es ist das erste ganz links, kann es mit den Grossen jederzeit aufnehmen.
Einen letzten Stopp machten wir am Wasserfall an der Strasse nach Foskros. Nebst den „Steinen in den Flusswerfen“ war es mir ein Bedürfnis mich nochmals im Fischen zu üben. Und tatsächlich verhalf mir Papa zu einem schönen Grünling, eine sehr selten Rasse, die normalerweise im Herbst ab den Bäumen fällt. Egal, als Souvenir für diese schöne Zeit in Schweden hab ich ihn zurück in die Schweiz mitgenommen.
Eigentlich war es uns allen nicht zum Schauspielern zu Mute, Papa wollte allen zeigen, wie ich in diesen 3 Jahren Schweden und Idre gewachsen bin. 3 Jahre alt und schon drei Mal hier im Norden unterwegs gewesen, da darf man ruhig zuoberst auf das Podest stehen und sich ein bisschen als Sieger fühlen.
Für das 25 Jahre Jubiläum muss ich ja jetzt nur noch 22 Mal kommen. Dass ich wiederkomme, hab ich am Nachmittag mit dem Troll schon abgemacht. Gegen das Pfand von einem Munzi, sorry Müntschi, hat er mir versprochen, dass er hier auf mich warten würde……. und die Rentier auch, und die Elche auch, Peter und Sylvia auch, und die Vogelini auch, und…………………….
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