Den Wecker hab ich nicht gehört. Aufgewacht bin ich nur weil Papa mein Kopfkissen und meine Decke abziehen wollte.
Das sieht verdächtig nach Aufbruch aus.
Genau um 6.38 Uhr verliessen wir endgültig unser Camp.
Ich war wirklich sehr enttäuscht als Mama auf der Strasse nach Grövelsjön nach rechts abbog. Ich fragte noch: „Gehen wir nicht auf die Kiesstrasse?“ Aufgrund der Reaktion auf den vorderen Rängen im Wagen, hätte ich das wahrscheinlich besser nicht gefragt.
Bis Särna passte ich noch nach den Elchen und Rentieren. Dann übermannte mich der Schlaf und von der Rückreise bis vor Uppsala bekam ich dann nicht mehr viel mit.
Fast aus dem Sitzli lüpfte mich eine Vollbremsung wegen eines Auerhahnes, aber ich liess mir sagen, dass sich der für ein verwendbares Foto eher zieren würde.
Wir bleiben aber dran, versprochen.
Für den Transfer vom Rental Car Return zum Flughafen muss man einen gelben Bus nehmen. Dieses „Postauto“ ist zwar gratis , dafür kann man sich dann nicht beklagen, wenn nicht jeder Fahrgast einen Sitzplatz hat und die zuhinterst auf dem Rolli sitzen müssen.
Am Arlanda-Airport
sah es dann eher nach Stress aus. Ich glaube auch die anderen Swiss-Passagiere konnten kein WEB Check-in machen. Und zudem hatten sie eine Störung auf dem Gepäckband. Das Lineup hielt sich dann zwar in Grenzen. Auch bei der Sicherheit sah es schlimmer aus, als es schlussendlich war. So gab es jedenfalls kein langes Herumsitzen bis wir endlich einsteigen durften.
Der Flug nach Genf war wirklich spannend. Ich hab sogar zugeschaut wie die Maschine vom schwedischen Boden abhob. Kein Anzeichen von Flugangst … das ist nur etwas für kleine Kinder.
Mit dem Zug fuhren wir dann See- und Rottuaufwärts bis nach Visp. In Genf weinte ich noch um mein vermeintlich verpasstes Date. Dafür war die Freude umso grösser, als wir in Aigle mein Dada als neuen Fahrgast im Interregio begrüssen durften. Trotzt dem Hammerspiel Argentinien – Schweiz hat mbF sich die Zeit genommen, uns ein Stück entgegen zu fahren. Super cool!
Müde aber glücklich konnte ich zu später Stunde meine Oma in die Arme schliessen.
„Jetz si wier zrugg, gäll Oma!“